Mittwoch, 8. Mai 2013

Mittwochs mag ich {#8}

Heute hat sich die Andere mal den Mmi geklaut, denn Sie mag Mittwochs auch, vor allem, wenn danach ein freier Donnerstag folgt ;-)

Besonders mag Sie an diesem Mittwoch das süße Köln und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Am letzten Wochenende stand ein Kurztrip nach Köln an, das Wetter hat traumhaft mitgespielt, man konnte wunderbar draußen sitzen.



Die Hohenzollernbrücke wurde inspiziert und die Schlösser haben wir gezählt... *hüstel* 







Natürlich ist auch das ein oder andere Kölsch geflossen... das lässt sich auch fast nicht vermeiden, weil das leere Glas umgehend durch ein volles ersetzt wird, aber gut, in so einem 0,2l Glas ist ja auch nur ein großer Schluck drin.


Aber besonders gut gefallen hat Ihr der zuckersüße Besuch in der Bonbonmanufaktur Ciuciu (oder über Facebook: CiuCiu Köln) in der Kölner Altstadt.


Wie man sieht ist Sie schon voller Vorfreude und würde am Liebsten direkt die Bude stürmen... Nein... so war es natürlich nicht, eine nette junge Frau hat Sie mit Bonbons angelockt und gefragt, ob Sie Lust hätte bei einer Bonbonproduktion zuzuschauen.


Da konnte Sie ja schlecht "Nein" sagen, das Angebot war zu verlockend. Also nichts wie rein in die gute Stube. Her mit den Bonbons ;-)






Und wer Lust hat, der kann jetzt mitkommen auf eine süße Reise in die Welt der Bonbon-Artisten. Und man muss wirklich anerkennen, dass es eine wahre Kunst ist vom Zucker zum Bonbon zu kommen.
Aber seht selbst wie die berühmtem Dom Bonbons entstehen.


Alles fängt an mit einer heißen Zuckermasse. Die Masse ist bereits mit einem wunderbaren Orangengeschmack verfeinert und kann jetzt wahlweise noch mit verschiedenen Farbtönen versetzt werden.




Nachdem die Masse geknetet und gerollt wurde, kommt sie auf den "Fleischerhaken" und wird gestreckt, dadurch zieht sich Luft unter die Masse und sie verfärbt sich weiß.


Danach wird dann noch fleißig gerollt und dann "gepuzzlet", leider gibt es davon keine Detailbilder, aber das Puzzle besteht aus der weißen Masse und einer schwarzen Masse. Aus der schwarzen Bonbonmasse werden die Buchstaben für das Wort "DOM" geformt und die beiden Domspitzen.

Es ist vor allem bemerkenswert wie groß die Bonbonrolle jetzt noch ist, wenn man weiß, wie klein nachher das fertige Bonbon sein wird.


Zum Schluss werden noch die farbigen Streifen um die "Bonbonwurst" gelegt und alles wird gaaaanz lange gerollt und in die Länge gezogen...


... bis nur noch ganz feine Zuckerstangen übrig sind. Die kleinen, zahlreichen Zuckerstangen, die aus der Masse entstanden sind werden fein gehackt. 


Und schon können sie in ein Bonbonglas abgefüllt werden und vor allem gegessen werden.


Das fertige Bonbon sieht dann nachher so aus, man kann hier vielleicht schon in etwa erkennen, wie filigran das Ganze ist und wie unglaublich, dass das alles aus dieser riesigen "Bonbonwurst" entstanden ist.


Der ganze Prozess vom flüssigen Zuckergemisch bis hin zum fertig abgefüllten Bonbonglas hat ca. 1 Stunde gedauert. Es ist wirklich alles handgemacht und die Vorführung sehr empfehlenswert und interessant.

Aber man sollte nicht vergessen nachher einen ganzen Schwung Bonbons mitzunehmen, die sind nämlich sowas von lecker, dass sie hier am laufenden Band gelutscht werden.





Falls ihr also mal zufällig in der Kölner Altstadt unterwegs seid, dann verpasst auf gar keinen Fall der niedlichen Bonbonmanufaktur CiuCiu einen kleinen Besuch abzustatten, und wenn ihr Glück habt, dann könnt ihr auch eine Produktion live miterleben. Es lohnt sich!

In diesem Sinne einen wunderbaren Mittwoch und vergesst nicht bei Frollein Pfau vorbeizuschauen, da gibt es sicher auch wieder einiges an Mittwochsliebe zu bestaunen!


Kommentare:

  1. köln mag ich auch wohl, nicht nur mittwochs! ;o) und, habt ihr euer schloss neben unseres gehängt? ;o) so'ne bonbonmanufaktur gibt's auch in bremen, immer wieder lecker anzusehen! :) lg*

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, die in Bremen kenne ich auch! Da haben wir nur damals leider keine Produktion anschauen können.

      LG

      Löschen
  2. Verrückt. das ist schon das zweite Mal, dass ich über diese Manufaktur lese und ich wohne in köln und hab sie noch nie gesehen ^^ Muss ich mich wohl mal öfter in die Altstadt begeben :D

    AntwortenLöschen